Zurück zum Inhaltsverzeichnis des Manuskripts

02 Neuronale Netze

Elektrisches Schaltelement

Der Begriff neuronales Netz steht kurz für künstliches neuronales Netz und ist auf hoher Abstraktionsebene ein elektrisches Schaltelement zur Signalübertragung. Diese erfolgt gerichtet und wird in Grafiken oft anschaulich von links nach rechts dargestellt. Ein neuronales Netz hat n Ein- und m Ausgänge, und es befindet sich stets in einem bestimmten inneren Zustand. Dieser kann durch einen Vorgang, der als Trainieren des Netzes bezeichnet wird, verändert werden. Die Ein- bzw. Ausgänge werden Pins genannt.


Schaltelement

Analoge Ein- und Ausgänge

An ein neuronales Netz mit n Eingängen können n voneinander unabhängige Signale angelegt werden. Jedes dieser Signale wird durch eine rationale Zahl beschrieben, die für die jeweilige Signalstärke steht. Das heißt, dass ein neuronales Netz n analoge Eingänge hat. Durch sein Arbeiten wirkt es auf diese n Signale ein und überführt sie in m analoge Ausgangssignale.

Ein- und Ausgabevektoren

Eine geordnete Folge von k Zahlen wird als (k-stelliger) Vektor bezeichnet. Die Glieder der Folge bilden die Komponenten dieses Vektors. Vektoren werden je nach Zweckmäßigkeit entweder in Zeilen- oder in Spaltenform angegeben. In beiden Fällen stehen sie in runden Klammern. Wird mit Vektoren gerechnet, dann ist ihre Darstellungsform substanziell. In diesen Fällen wird zwischen Zeilenvektoren und Spaltenvektoren unterschieden. Die n Signale, die an die Eingangspins eines neuronalen Netzes angelegt werden, und die m Signale an den Ausgangspins bilden jeweils einen Ein- und einen Ausgabevektor.

Vektoren


Zurück zum Inhaltsverzeichnis des Manuskripts