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Computational Engineering (CE)
ist eine moderne Querschnittsdisziplin und vereinigt methodenorientierte Kernkompetenzen:
- CE verknüpft interdisziplinär das technische Verständnis der Ingenieure/innen, die numerischen Verfahren der Mathematiker/innen und die Methoden und Computeranwendungen der Informatiker.
- CE bezeichnet rechnergestütztes Ingenieurwesen und umfasst Modellierung, Analyse und Simulation in den Bereichen Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Bauingenieurwesen und Biomechanik.
- CE bildet die dritte Säule zwischen Theorie und Experiment.
(Abb.: Atmungssimulation beim Menschen durchgeführt von CFX Berlin)
Voraussetzungen
- Zugelassen werden Absolventinnen/Absolventen von
mathematisch-naturwissenschaftlichen oder technischen Studiengängen mit dem Abschluss Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering.
- Es werden Englischkenntnisse vorausgesetzt, die es den Studierenden erlauben, den Lehrveranstaltungen zu folgen.
- Liegt ein Bachelor-Abchluss mit nur 180 cr vor, dann gibt es die Möglichkeit, die fehlenden 30 cr aus dem Bachelor-Studiengang Mathematik bis zur Zulassung zur Abschlussarbeit zu erwerben.
Studium und Praxis
- In drei Semestern werden vertiefte mathematische, ingenieurwissenschaftliche und softwaretechnische Kenntnisse vermittelt (siehe Lehrplan). Hierbei werden moderne industrielle Software-Systeme eingesetzt. Die Masterarbeit wird in der Regel in einer der Partnerfirmen angefertigt.
- Die Studierenden erwerben insbesondere Kompetenzen in der Auswahl und Implementierung geeigneter numerischer Verfahren und der Anwendung industrieller Softwaresysteme.
- Es bieten sich faszinierende Tätigkeiten mit guten Karrierechancen in Bereichen wie virtuelle Produktentwicklung, Simulation technischer Prozesse, Prozessoptimierung, wissenschaftliche Visualisierung, Designentscheidungen und Entwicklung von Hardware und Software.
- Weitere Informationen
(Modulhandbücher, Studien- und Prüfungsordnung, ...)
(Abb.: Strömungssimulation eines Formel-1-Wagens, berechnet mit ANSYS Software. ANSYS ist Official Supplier des BMW Sauber F1 Teams.)
Von den Unternehmen
werden immer kürzere Entwicklungszeiten für neue hochtechnologische
Produkte verlangt,die kostengünstig und konkurrenzfähig sein
müssen. Hierfür sind Computersimulationen unentbehrlich.
Diese interdisziplinären Kenntnisse werden in den grundständigen
Studiengängen nicht vermittelt.
(Abb: Rettungshubschrauber wurde von
P+Z Engineering GmbH, München modelliert.)
Nach Studienabschluss
werden die Teilnehmer/innen
Arbeitsplätze in Entwicklungs-, Konstruktions-
und Berechnungsabteilungen der Industrie und des Dienstleistungsbereichs
finden. Hierzu zählen auch klein- und mittelständische Unternehmen
sowie Wachstumsmärkte wie Biomechanik oder Lärm- und Umweltschutz.
(Abb: Fahrradrahmen modelliert von Rotwild bei ADP-Engineering GmbH)
Die Professorinnen und Professoren
die den Studiengang durchführen, waren vor ihrer Berufung an die Beuth Hochschule Berlin
in der Computersimulation, als Berechnungsingenieure beziehungsweise in der Entwicklung technisch-mathematischer Software tätig
und stehen über aktuelle Entwicklungs- und Forschungsprojekte mit der Industrie weiterhin in Kontakt.
Informationen:
Postanschrift:
Beuth Hochschule für Technik Berlin
Fachbereich II Mathematik-Physik-Chemie
z. Hd. Prof. Dr. N. Kalus
Luxemburger Str. 10, D-13353 Berlin
Tel. (030) 4504 2351 oder 2213
Fax (030) 4504 5132
E-Mail: kalus@beuth-hochschule.de
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