Wissenschaft und Ergebnisse
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Ergebnisse der Expedition 2002

Höhenprofil
Aus den jeweils etwa 12-stündigen GPS-Beobachtungen wurden die Koordinaten der Magnetmarkierungen mit einer Genauigkeit von ca. 2 cm für die horizontalen und etwa 3-4cm für die vertikale Komponente bestimmt. Als Referenzpunkte für die Berechnungen wurden die Stationen Kulusuk an der Ostküste und Ilulissat an der Westeküste verwendet. 

Darstellung des Höhenprofils
Die Genauigkeit der Höhenbestimmung ist für die Ermittlung von Massenbilanzen über ein Zeitintervall von 4 Jahren hinweg völlig ausreichend. Es können Höhenänderungen ab ca. 1cm/Jahr festgestellt werden. Es ist aber mit wesentlich größeren Beträgen zu rechnen.
Karte der Camppositionen
Die Messungen im so genannten kinematischen Modus um die Camps herum ergaben ausreichend viele Einzelhöhen, durch die eine ausgleichende Ebene gerechnet wurde. Die Neigung dieser Ebene und die Richtung der Neigung fällt mit der Geländeneigung zusammen. In früheren Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass im Umkreis von wenigen hundert Metern eine Ebene zur Modellierung der Oberflächenform ausreicht. Selbst wenn bei der Wiederholungsmessung die Position der GPS-Antenne nicht exakt der von 2002 entspricht, kann mit der bekannten Hangneigung die Höhe auf den Sollpunkt korrigiert werden.

Außerdem sollte, außer im Randbereich der Eiskappe, die Richtung der Eisbewegung mit der Richtung der Hangneigung zusammenfallen.


Netzbild der GPS-Auswertung mit Fehlerellipsen

 

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