Wissenswertes über Grönland

(link: wikipedia)

Geographie
 

Fläche: 2.166.086 km²
Bevölkerungszahl:
Bevölkerungsdichte:
56.370 (2013)
0,026 pro km²
Hauptstadt:
Einwohner:
Nuuk (ehem. Godthåb)
13.169 (1999).

mapGrönland ist die größte Insel der Welt.
Das Meer ist im Nordosten permanent gefroren. Es wird durch Stömungen aus dem Arktischen Ozean und aus dem Nordatlantik gekühlt.
Das Landesinnere ist mit einer "Eisschicht" bedeckt, die sich von Nord nach Süd über 2500 km und von Ost nach West über 1000 km erstreckt und bis über 3500 m dick ist. Die untersten, ältesten Eisschichten sind ca. zwei Mio. Jahre alt.
Die eisfreie, bis maximal 200 km breite Küstenregion umfaßt 341.700 km². Hier lebt die gesamte Bevölkerung, wobei sich die meisten Siedlungen an der etwas wärmeren Westküste befinden. Die eisfreien Gebiete werden von tiefen Fjorden durchzogen, die z.T. das Eis im Landesinneren mit dem Meer verbinden.
Die Mitternachtssonne scheint nördlich des Polarkreises. Während der langen arktischen Polarnacht herrscht Zwielicht, und im Norden des Landes ist es völlig dunkel.
Das Polarlicht (auch Nordlicht genannt) ist im Herbst, Winter und am Frühlingsanfang gut zu sehen.

 

Wetterbedingungen

weathermapDie am häufigsten gestellten Fragen, wenn wir mit Freunden oder Bekannten über unsere Expedition reden, beziehen sich auf die zu erwartenden Wetterbedingungen.

Entgegen häufig angestellter Vermutungen, werden wir nicht mit extremen Temperaturen von mehr als 30 Grad unter Null zu kämpfen haben, zumindest nicht während des Marsches.

Wir hatten auf den bisherigen Expeditionen Temperaturen zwischen +5 und -10 Grad am Tage und +1 (!) bis -25 Grad in der Nacht. Im Küstenbereich ist die Luft durch den Einfluss des Meeres sehr feucht, was das Klima recht unangenehm macht. Hier müssen wir auch mit häufigem Regen rechnen.
Im Inneren der Insel ist es eher trocken und der Niederschlag fällt als Schnee.
Das Hauptproblem ist die Kombination der Temperaturen mit starken Winden oder sogar Stürmen. Durch die Auskühlung des Körpers infolge des Windes kommt es zu einer deutlich tieferen "gefühlten" Temperatur, als das Thermometer anzeigen kann. Diesen Effekt nennt man "Wind Chill". Es handelt sich um einen empirisch gewonnenen Zusammenhang. Die Formeln für die Berechnung des Chill-Faktors beruhen also auf Versuchen und sind nicht naturwissenschaftlich herleitbar.

Aktuelle Wetterinformationen für Grönland sind durch "Klick" auf die Wetterkarte abrufbar, allerdings nur für Orte an der Küste.