Telephone
"Telephone Art Piece" 2000  William Wires [Atelier for Illustration]
Photo: Ulrich Jansen, Hamburg
 
 
Telephone Art Piece 

Old sink consoles: 

The museal presentation refers to the fact that the basic telephone device has not changed since its invention in 1876. "A [person] in one part of the country may communicate by word of mouth with another in a distant place" (Alexander Graham Bell). From the very first day of its introduction, the telephone has fulfilled its primary purpose, improving by means of widespread use, and also through the technical updating of its components and the peripheral infrastructure. 

Attention: 

The telephone as a new form of communication not only offers convenience in contacting others, but can be an intrusion, putting "a person at the mercy of others' communicative needs." The telephone seems, in itself, to demand unquestioning attention. "Grounded in the premise that the ringing of a telephone bell elicits a state of focused attention in most [people], the called person is ready for communication whose content may be anything." (Jim Pallas). 

Mirror: 

People gesticulate when on the telephone although there is no visual contact, a human habit revealing the limitations of telephone communication. 

Messages: 

Doodling is an acceptable activity while on the telephone, as opposed to during person to person communication. The messages scratched into the plexiglass reveal awakened wishes and frustrations when the telephone remains the only immediate source of communication. Are the inhibited communicative aspects of telephone use compensated through creative doodling?

Kunstobjekt Telefon 

Alte Konsolen: 

Die museale Präsentation weist auf die Tatsa-che hin, daß sich der Apparat, das Telefon, seit seiner Erfindung 1876 nicht geändert hat. "Ein Mensch an einem Ort kann mündlich mit einem anderen an einem entfernten Ort kommunizieren" (Alexander Graham Bell). Vom ersten Tag seiner Einführung an, hat das Telefon seine Grundfunktion erfüllt und sich primär durch seinen verbreiteten Gebrauch sowie durch die Aktualisierung seiner Komponenten und seiner Infrastruktur verbessert.  

Aufmerksamkeit: 

Das Telefon als neue Form der Kommunika-tion bietet nicht nur Komfort in der Kontaktauf-nahme mit anderen, es kann auch aufdringlich sein, wenn einer den kommunikativen Bedürfnissen eines Anrufers ausgeliefert wird. Das Telefon scheint, an sich, bedingungslose Aufmerksamkeit zu verlangen. "Basierend auf der Idee, daß das Klingeln eines Telefons einen Zustand der fokusierten Aufmerksamkeit bei den meisten Menschen hervorruft, ist die angerufene Person für die Aufnahme jeglicher Informationen bereit, unabhängig vom möglichen Inhalt." (Jim Pallas). 

Spiegel: 

Menschen gestikulieren beim Telefonieren, obwohl keiner den anderen sehen kann. Es ist eine menschliche Gewohnheit, die die begrenzten Möglichkeiten des telefonischen Kommunizierens verdeutlicht. 

Nachrichten: 

Kritzeln ist eine allgemein akzeptierte Beschäftigung beim Telefonieren, im Gegensatz zu kommunizierenden Menschen, die sich gegenüberstehen. Wenn das Telefon als die einzige Möglichkeit des Kommunizierens offensteht, deckt das Gekritzelte in der Plexiglasscheibe bewußt gewordenene Wünsche und Träume auf. Werden die durch das Telefonieren verhinderten Aspekte der Kommunikation durch eine kreative Tätigkeit kompensiert?